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 Okamiden: Das Malspiel mit dem süßen Hund. Kein Kinderspiel!

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BeitragThema: Okamiden: Das Malspiel mit dem süßen Hund. Kein Kinderspiel!   Fr Apr 01, 2011 7:28 am

Eine farbenfrohe Traumwelt, die ihr mittels Pinsel zum Leben erweckt? Das klingt nach einem Malkurs von Bob Ross, ist aber Capcoms neuester Streich auf dem Nintendo DS. Das kreative Abenteuer Okamiden lädt zu einem Ausflug in fernöstliche Fantasie-Gefilde. Und es macht Spaß.

Capcom beeindruckte vor vier Jahren mit einem künstlerischen wie innovativen Spielkonzept, das kommerziell aber unterging: In Okami für PlayStation 2 und Wii schlüpfte der Spieler in die Rolle der Göttin Amaterasu, die als weißer Wolf pinselschwingend dämonische Mächte bekämpfte.

Die obskure Spielidee findet nun auf dem Nintendo DS seine konsequente Fortsetzung. In Okamiden übernehmt ihr die Kontrolle über Amaterasus Sohn Chibiterasu, der als niedlicher Wolfswelpe die Weltrettung zur Aufgabe hat. Die in Okami vertriebenen Dämonen sind wieder da und haben das Land wieder in ein tristes, graues Szenario verwandelt. Deshalb macht ihr euch auf den Weg, um der Welt die Farbe zurück zu bringen.

Held auf vier Pfoten
In der Kampfarena ist schnelles Tastendrücken angesagt.

Die Aufgabe ist aber gar nicht so einfach, denn nur die Söhne der Pinselgötter besitzen die dazu nötigen Fähigkeiten. Um deren Malkünste zu erlernen, beginnt ihr die Suche erstmal in der näheren Umgebung. Über Stock und Stein erforscht ihr die hügelige Gegend. Kommt ihr einem Gegner nahe, schaltet das Spiel in die Kampfarena. Hier bekämpft ihr die Widersacher mit schnellen Bissattacken oder dem Pinsel. Das Ausweichen ist bei diesen harmlosen Gegnern dagegen kaum nötig.

Um der Bedrohung Herr zu werden, besucht ihr Labyrinthe, in denen sich die Dämonen verstecken. Hier sind nicht nur schnelle Attacken sondern auch ein wenig Grips gefragt. Denn es stellen sich euch Schalterpuzzles in den Weg, die neue Pfade sowie Schatzkisten öffnen. So dringt ihr immer tiefer in düstere Höhlen und Labyrinthe vor, bis ihr schließlich auf übergroße Bossgegner trefft. Die Burschen schlagen, brüllen oder feuern wild um sich. Habt ihr das Angriffsmuster jedoch durchschaut, findet ihr schnell deren wunden Punkt. So vertreibt ihr die Dämonen aus dem Lande und erfüllt die Landschaften wieder mit Farbe.

Weckt den Künstler in euch!
Praktisch: Den mächtigen Pinsel setzt ihr auch gegen Bossgegner ein.

Frisch erlernte Pinseltechniken lassen sich vielfältig einsetzen: So zerteilt ihr im Weg stehende Felsbrocken oder fällt Bäume, um ans andere Ufer zu gelangen. Neue Abschnitte öffnen sich so erst im Laufe des Abenteuers. Deshalb lohnt sich der abermalige Weg in bereits besuchte Abschnitte, um versteckte Bonushöhlen zu entdecken und auszunehmen.

Mittels L- oder R-Taste aktiviert ihr den Pinsel. Der untere Bildschirm dient so nicht nur als Übersichtskarte sondern auch als Maluntergrund. Mit der entsprechenden Malerei repariert ihr beschädigte Fässer oder Brücken indem ihr fehlende Teile hinzupinselt. All diese Aktionen kosten natürlich Tinte, die ihr euch (ebenso wie Lebensenergie) in herumstehenden Krügen zurückholt. Bringt ihr zudem Bäume zum Blühen, werfen diese auch immer wieder ein nettes Extra ab.

Hilfe durch Zweitcharaktere
Optik und Animationen machen die Charaktere liebenswert.

Wie schon im Konsolenvorgänger helfen euch putzige Charaktere, die euch als Reiter begleiten. Als erster Partner kommt der quirlige Kuni zu Hilfe. Später hilft die reizende Nanami, die praktischerweise unter Wasser tauchen kann. Weiterhin stehen euch der Flöte spielende Kurow und der füllige Manpuku zur Seite.

Die netten Kompanione bekämpfen nicht nur Gegner selbsttätig sondern lassen sich auch befehligen. So stellt ihr sie beispielsweise auf Schalterflächen ab, um Rätsel zu lösen oder gebt ihnen per Stylus einen Pfad vor, den sie beschreiten sollen.

Viel zu tun
In Okamiden besucht ihr exotische Orte.

Okamiden orientiert sich beim Spielablauf auffallend am großen Genrebruder The Legend of Zelda. Auch bei den optionalen Nebenaufgaben. In den örtlichen Dörfern dürft ihr nicht nur speichern und einkaufen: Die hier ansässigen schusseligen Bewohner verlieren nämlich allzugerne wichtige Gegenstände, die sich nur in tiefsten Höhlen wiederfinden lassen. Hilfreiche Finder erhalten zur Belohnung Glückssymbole, mit denen sich Lebensenergie und Tuschevorrat steigern lassen.

Der einsteigerfreundliche Titel bietet zusätzlich einen noch einfacheren Spielmodus, der Tintenvorräte automatisch auffüllt und euch schwächere Gegner in den Weg stellt. Dennoch erfordert Okamiden wegen der nicht vorhandenen Eindeutschung ein wenig Englischkenntnisse.


Pro
liebenswerte Comic-Welt mit putzigen Charakteren
ideenreiches Malwerkzeug
nette Rätseleien
Spielprinzip von Zelda inspiriert

Contra
Grafikkulisse verkommt in der Tiefe des Raumes zu Pixelmatsch
oft vorgegebene Kameraansicht
Kämpfe gegen Standardgegner meist langweilig

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